The Big Five in a Riders Life

Wie ich Euch in meinem letzten Beitrag erzählt habe, habe ich das Buch "Safari des Lebens von John Strelecky" gelesen. Es hat mich sehr zum nachdenken angeregt und so ist die Idee für diesen Blogartikel entstanden. Was sind eigentlich meine "Big Five" in meinem Reiterleben? 

 

Unter den "Big Five" verstehe ich persönlich, 5 Dinge die ich mir in meinem Reiterleben erfüllen möchte, Dinge für die es sich lohnt Energie aufzuwenden und zu arbeiten. 

 

#1 SB MISTER BIG

Meine Nummer eins habe ich mir bereits schon vor 11 Jahren erfüllt. Es war immer mein Traum ein Pferd zu haben, dass vom ersten Tag, beziehungsweise schon davor mir gehört und für immer bei mir bleibt. Mein kleiner IA ist in der Nacht vom 29. auf den 30. Mai 2006 still und heimlich geboren. Seine Mutter Lassy ist noch immer bei uns und mit 28 Jahren eine richtige Pferdeoma. 

Ich habe mir damals seinen Papa selbst ausgesucht und weiß noch genau wie es war "mein Fohlen" auf dem Ultraschall zu sehen. Das war vor fast 12 Jahren und kommt mir doch wie gestern vor. 

Am Morgen des 30. Mai 2006 saß ich in der Schule und bekam eine SMS, dass mein Fohlen bereits auf der Welt ist. Natürlich hab ich die Schule sausen lassen und bin sofort in den Stall gefahren. Und da stand er, dunkelbraun und sooooo süß. Mit der Farbe hatte ich im Leben nicht gerechnet. 

IA ist und bleibt meine Nummer eins, denn es gibt nichts schöneres als das komplette Leben gemeinsam zu verbringen und vielleicht hat uns genau diese Erkenntnis meinerseits wieder so eng zusammen gebracht?!?

 

 

#2 My second home is on a horse - Glücklich sein

Kennt ihr das Gefühl, beim Reiten dieses atemberaubende Gefühl des Glücks zu haben? Es ist dieses Gefühl, dass man alles erreichen kann und der Pferdekörper unter einem Sicherheit gibt.  Sich genau dieses Gefühl zu bewahren, es in die echte Welt zu transportieren und davon zu profitieren ist die Schwierigkeit.

Es ist das Gefühl, was so viele am Reitsport fasziniert und auch so viele scheitern lässt. 

 

Nummer zwei meiner "Big Five" ist niemals abgeschlossen, es ist ein stetiger Prozess und jeden Tag harte Arbeit an sich selbst. Denn wenn man selbst für dieses Gefühl nicht offen ist, wird man es auch nicht spüren. 

 

Ich arbeite jeden Tag an meiner Einstellung und meiner Motivation. Dafür wird man von seinem Pferd definitiv belohnt und das Reiten fühlt sich einfach unbeschreiblich an. 

 

#3 Passion

Viele Jahre habe ich das Reiten immer nur als mein Hobby angesehen, habe nicht darüber nachgedacht, dass es viel mehr für mich ist. Es ist meine Leidenschaft, meine Passion und mein Leben.

 

Zu diesem Zeitpunkt der Erkenntnis habe ich mit Youtube angefangen, um irgendwie Tagebuch zu führen, Momente zu sichern und meine eigenen Fortschritte festzuhalten. 

 

Wenn ich mir alte Videos anschaue, sehe ich große Fortschritte, nicht nur bezogen auf die Qualität der Videos, sondern vor allem an mir selbst. Ich habe meine Einstellung zu vielen Dingen geändert, bin motivierter, fokussierter und einfach glücklich. 

 

Eine Passion zu haben ist etwas tolles, was ich mir bewahren will.

 

#4 Wanderritt 

An einem meiner alten Ställe sind oft Wanderreiter eingekehrt. Sie sind meist nach Norden unterwegs gewesen, wollten mit ihren Pferden an den Strand, das Meer sehen und die Meerluft riechen.

Auch mein Traum ist es, einen Wanderritt mit meinem Pferd zu machen. Ich möchte gerne bis nach Cuxhaven reiten und dann nach Neuwerk. 

 

Ein Wanderritt hat seine Faszination wohl darin, dass es etwas ursprüngliches hat sich per Pferd fort zu bewegen. Die Verbindung zum Partner Pferd wird gestärkt und man bildet eine Einheit.

 

Da IA und ich enorme Fortschritte in den letzten zwei Monaten gemacht haben, scheint dies nicht mehr so unrealistisch.

 

#5 Turniersport

Obwohl ich gerne dieser druckfreie Freizeitreiter bin, war ich auch mal Turnierreiter und weiß wie es sich anfühlt erfolgreich zu sein. 

Immer mal wieder kommt dieser Drang in mir auf, wieder auf Turniere gehen zu wollen, es zu probieren. Dann gucke ich, was gerade die Trends sind und was so los ist im Turniergeschehen. 

 

Ich denke darüber nach was ich für Disziplinen starten könnte und ob wir wohl gut genug sind? Ganz von meiner Liste verschwunden ist der Turniersport definitiv noch nicht, zu 100% überzeugt bin ich aber auch nicht. 

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